Das „3. Frankfurter Philosophische Buchsymposion“ geht der Frage nach, was Denken, Kommunikation und Urteilen ausmacht. Reinhard Brandt, der Autor des Buches „Können Tiere Denken? Ein Beitrag zur Tierphilosophie“ (erschienen im Suhrkamp Verlag), fragt in seinem Abendvortrag, ob sich der Mensch zu Recht für das am höchsten entwickelte Lebewesen hält und welche Fähigkeiten die moderne Tierpsychologie tierischem Bewusstsein und Selbstbewusstsein anerkennt. In seinem Buch argumentiert er für die provokante These, dass (nicht-menschliche) Tiere nicht denken können, da ihnen die für das menschliche Denken entscheidende Fähigkeit fehlt, Urteile zu fällen.
Das „Frankfurter Philosophische Buchsymposion“ wird von der Stiftung Polytechnische Gesellschaft gefördert und findet einmal im Jahr am Institut für Philosophie der Goethe-Universität Frankfurt am Main statt. Jeweils eine deutschsprachige philosophische Neuerscheinung wird dabei einem breiteren außerakademischen Publikum nähergebracht. Das Symposion beginnt mit einem öffentlichen Abendvortrag der Autorin oder des Autors, der die Grundgedanken des Buchs erläutert. Am darauffolgenden Tag werden im Rahmen eines ganztägigen Workshops verschiedene zentrale Aspekte des Buchs mit der Autorin oder dem Autor diskutiert.
IHR ANSPRECHPARTnerin: dAPHNE LIPP; LIPP@sptg.de
Campus Westend
Hörsaalzentrum HZ 5
Grüneburgplatz 1
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