JIA_Auftakt_Woehlerschule_06.09.2011 

Thursday, June 07, 2001 2:26:00 PM
Bildung, wissenschaft und technik
Wöhlerschule startet die „Junior-Ingenieur-Akademie“
Nach erfolgreichem Pilotdurchlauf an der Ziehenschule wird das Projekt für Nachwuchsingenieure in Frankfurt ausgeweitet

Im neuen Schuljahr 2011/12 beginnt zum ersten Mal an der Frankfurter Wöhlerschule das Projekt Junior-Ingenieur-Akademie. Es wird als Wahlpflichtfach in den Unterricht der Jahrgangsstufen acht und neun eingebunden und soll die Schüler mit den Berufen des Ingenieurs, Wissenschaftlers und Forschers bekannt machen. Im Verlauf von zwei Jahren werden die Schüler an der Wöhlerschule eine Solartankstelle und ein schuleigenes Elektrofahrrad konstruieren.

Ziel der Junior-Ingenieur-Akademie ist es, dem Fachkräftemangel in technischen Berufen entgegenzuwirken und das Interesse für naturwissenschaftliches Arbeiten zu fördern. Die Akademie wurde vor zwei Jahren erstmals in Frankfurt an der Ziehenschule durchgeführt und wurde dort inzwischen in den Regelunterricht integriert. „Der Erfolg des Pilotprojekts zeigt, wie wichtig die Förderung naturwissenschaftlichen Interesses in jungem Alter ist. Die Ausweitung auf die Wöhlerschule in Frankfurt freut uns ganz besonders, schließlich wurde sie von den Polytechnikern gegründet“, so Dr. Roland Kaehlbrandt, Vorstandsvorsitzender der Stiftung Polytechnische Gesellschaft. Das Gymnasium wurde 1870 von der Polytechnischen Gesellschaft gegründet und nach ihrem langjährigen Präsidenten August Anton Wöhler benannt. Der Schwerpunkt der Wöhlerschule liegt auf den Naturwissenschaften und im Bereich Umwelt und Nachhaltigkeit, was sich auch in der Ausrichtung der neuen Akademie bemerkbar macht: Die 18 Schüler, sieben Mädchen und elf Jungen, werden sich vier Halbjahre lang in je drei Wochenstunden hauptsächlich mit Solarenergie und Elektromobilität beschäftigen.

Die Junior-Ingenieur-Akademie ist ein Kooperationsprojekt der Stiftung Polytechnische Gesellschaft, der Deutsche Telekom Stiftung und der Wöhlerschule in Zusammenarbeit mit der Fachhochschule Frankfurt am Main, der Continental Division Chassis & Safety, der Mainova AG und der Hans E. Winkelmann GmbH. Das Netzwerk von Schule, Unternehmen und Hochschule gibt den Schülern die Möglichkeit, praxisnah zu lernen. Sie unternehmen Betriebsbesichtigungen, absolvieren Praxiswochen in den Firmen und lernen die Fachhochschule kennen. Ihre Dozenten sind Wissenschaftler, Ingenieure und Lehrer. Zusätzlich werden die Schüler während des gesamten Projektzeitraums von Lehrkräften ihrer Schule begleitet.

KONTAKT: Tobias Ullrich, Tel. 069 - 789 889 - 31, Ullrich@sptg.de


auf einen Blick
Stiftung Polytechnische Gesellschaft
Mit einem Kapital von 397 Mio. Euro errichtete die Polytechnische Gesellschaft im Jahr 2005 die Stiftung Polytechnische Gesellschaft. Sie ist operativ und fördernd in drei Themenfeldern aktiv: 1. Bildung, Wissenschaft und Technik; 2. Kunst, Kultur und Pflege des kulturellen Erbes; 3. Soziales, Humanitäres und Karitatives.
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Jubiläumsausgabe
Wirkungsbericht
Die Jubiläumsausgabe „Wirkungen“ prüft, was seit der Errichtung der Stiftung Polytechnische Gesellschaft vor fünf Jahren entstanden ist. Was wurde für die Stadt Frankfurt und ihre Bewohner tatsächlich bewirkt? Im ersten Wirkungsbericht werden verschiedene Möglichkeiten der Darstellung von Wirkungen genutzt: quantitative, qualitative und auch illustrierende.
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Auftakt zur Samstagsschule 2012 Empfang der Diesterweg-Stipendiaten im Römer
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