Sommerstipendiaten kommen zum Deutschlernen in die Mainmetropole
- Schüler aus Frankfurts Partnerstädten sind drei Wochen zu Gast in Frankfurt
Drei Wochen lang lernen die 28 Jugendlichen aus Frankfurts Partnerstädten Frankfurt und Umgebung kennen und verbessern währenddessen ihre Sprachkenntnisse. (Foto: S. Feder)
Frankfurt am Main, 20. August 2010. Im Rahmen des Projektes „Frankfurter Sommerstipendien für die besten Deutschschüler aus Frankfurts Partnerstädten“ sind 28 Jugendliche im Alter zwischen 15 und 17 Jahren vom 14. August bis 4. September 2010 in Frankfurt zu Gast. Erstmalig wird das Projekt auch von der Marga und Kurt Möllgaard-Stiftung im Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft unterstützt. Durch ihre Förderung und dem Engagement der UBS Deutschland AG sowie dem Verein der Freunde und Förderer des Goethe-Instituts konnte die Teilnehmerzahl der Sommerstipendiaten verdoppelt werden.
Die Sommerstipendiaten wurden in Kooperation mit den Goethe-Instituten im Ausland über einen Schreibwettbewerb ausgewählt. Sie kommen aus den Partnerstädten: Kairo, Granada (Nicaragua), Lyon, Birmingham, Toronto, Budapest, Dubai, Leipzig, Deuil-la-Barre, Mailand, Krakau, Prag, Tel Aviv, Guangzhou. Während ihres Aufenthalts wohnen die Sommerstipendiaten in Frankfurter Gastfamilien und erhalten am Goethe-Institut Frankfurt insgesamt 60 Unterrichtseinheiten Deutsch. Nicht nur die Verbesserung ihrer Deutschkenntnisse steht für die Jugendlichen auf dem Programm, sondern auch die Erkundung ihrer Partnerstadt Frankfurt und ihrer Umgebung. Dazu gehören der feierliche Empfang im Kaisersaal des Römers, der Empfang in den Räumlichkeiten der Stiftung Polytechnische Gesellschaft am Schaumainkai sowie eine Führung durch die MainCampus-Stipendiaten über den Campus der Goethe-Universität. Über ihren Aufenthalt werden die Jugendlichen in einem „Online-Tagebuch“ berichten, mehr Informationen dazu finden Sie unter http://blog.goethe.de/sommerkurs-frankfurt/.
Die „Frankfurter Sommerstipendien“ sind ein Kooperationsprojekt des Goethe-Instituts Frankfurt und der Stiftung Polytechnische Gesellschaft Frankfurt am Main mit freundlicher Unterstützung der Marga und Kurt Möllgaard-Stiftung im Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft, des Vereins der Freunde und Förderer des Goethe-Instituts Frankfurt, der UBS Deutschland AG, der Stadt Frankfurt am Main und des Heinrich-von-Gagern-Gymnasiums.
Kontakt: Daphne Lipp, 069 838306-18, lipp@sptg.de
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Verleihung des Rosl und Paul Arnsberg-Preises 2010
- Erforschung jüdischen Lebens in Frankfurt am Main
Die Preisträger des Arnsberg-Preises 2010: (v.l.) Benno Nietzel (Förderpreis) und Prof. Dr. Andreas Gotzmann (Hauptpreis) (Foto: M. Müller)
Frankfurt am Main, 19. August 2010. Die Stiftung Polytechnische Gesellschaft hat gestern zum zweiten Mal den Rosl und Paul Arnsberg-Preis verliehen. Der Preis zeichnet herausragende wissenschaftliche Arbeiten zur Geschichte der jüdischen Bürger Frankfurts aus. Für die Auswahl wurden sowohl bereits publizierte Arbeiten als auch Recherchevorhaben berücksichtigt, die neue Erkenntnisse erwarten lassen. Der mit 10.000 Euro dotierte Preis wurde von der Jury in einen Haupt- und einen Förderpreis geteilt. Den Hauptpreis in Höhe von 8.000 Euro sprach sie Prof. Dr. Andreas Gotzmann (Universität Erfurt) für seine Arbeit „Jüdische Autonomie in der Frühen Neuzeit: Recht und Gemeinschaft im deutschen Judentum“ aus. Benno Nietzel (Universität zu Köln) erhielt den Förderpreis in Höhe von 2.000 Euro für seine Arbeit zum Thema „Jüdische Unternehmer aus Frankfurt am Main 1924-1964: Ausgrenzung, Selbstbehauptung, Vernichtung, Bewältigung“.
Die Stiftung Polytechnische Gesellschaft hatte diesen Preis zur Erforschung jüdischen Lebens in Frankfurt am Main zu Ehren des 100. Geburtstages von Rosl Arnsberg am 2. Juni 2008 erstmalig ausgelobt. Frau Arnsberg verstarb unmittelbar vor ihrem 102. Geburtstag am 2. Juni 2010. Rosl und Dr. Paul Arnsberg stehen als jüdische Bürger Frankfurts für ein Lebenswerk im Dienste der Aufarbeitung und Bewusstmachung des historischen Erbes der jüdischen Bürger Frankfurts.
Die Auswahl unter den Bewerbern traf eine Jury, der Prof. Dr. Raphael Gross (Direktor des Jüdischen Museums Frankfurt am Main), Dr. Evelyn Brockhoff (Direktorin des Instituts für Stadtgeschichte) und Professor Dr. Klaus Ring und Dr. Roland Kaehlbrandt als Vertreter der Stiftung Polytechnische Gesellschaft angehörten. Den Ehrenvorsitz der Jury führte Dr. Arno Lustiger.
Der Rosl und Paul Arnsberg-Preis wird 2012 erneut ausgeschrieben.
Kontakt: Dr. Katharina Uhsadel, 069 838306-15, uhsadel@sptg.de
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