ptp_Fünf_Nominierungen_stehen_fest 

Tuesday, March 01, 2011 11:18:00 AM
BIldung, wissenschaft und Technik
Forschung für guten Unterricht
Am 22. November 2011 wurde der Polytechnik-Preis zum ersten Mal im Senckenberg Naturmuseum verliehen

Aus sechzig eingegangenen Bewerbungen nominierte eine unabhängige Auswahlkommission im Juli 2011 fünf Forschungsprojekte für den neuen „Polytechnik-Preis“. Die nominierten Fachdidaktiker haben innovative Unterrichtskonzepte in Mathematik, Informatik und Naturwissenschaften entwickelt und erfolgreich in der Schule umgesetzt. Die Projekte zeigen, wie Schüler durch Alltagsbezug, individuelle Förderung oder durch das Beschreiten neuer Wege für den naturwissenschaftlichen Unterricht begeistert werden können. Den ersten Preis hat Prof. Dr. Ilka Parchmann für das Konzept "Chemie im Kontext" gewonnen.

Mit dem neuen „Polytechnik-Preis für die Didaktik der Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik“ zeichnet die Stiftung Polytechnische Gesellschaft Frankfurt am Main Wissenschaftler in den Fachdidaktiken aus, die in ihrer Forschungs- und Entwicklungsarbeit neue Impulse für den Unterricht geben. Der „Polytechnik-Preis“ wurde am 22. November 2011 zum ersten Mal verliehen. Im Senckenberg Naturmuseum in Frankfurt am Main wurden der erste Preis mit 50.000 Euro und vier zweite Preise in Höhe von 5.000 Euro vergeben. An diesem Tag stellten die Nominierten ihre Projekte auf einer Preisträger-Werkstatt vor. Die Stiftung will auf diesem Wege dazu beitragen, die Brücke zwischen Theorie und Praxis zu schlagen. Die im Rahmen des Polytechnik-Preises gewonnenen Erfahrungen und Erkenntnisse sollen in den schulischen Alltag einfließen.

Ausgezeichnet wurden:

1. Preis:

Prof. Dr. Ilka Parchmann (IPN - Leibniz-Institut für die Pädagogik der Naturwissenschaften und Mathematik, Kiel) setzt mit „Chemie im Kontext“ die Erkenntniss aus der Lehr- und Lernforschung an, so dass situiert erworbenes Wissen besser angewendet und übertragen werden kann.

2. Preise:

Prof. Marcus Hammann (Westfälische Wilhelms-Universität Münster) beschäftigt sich mit der Vermittlung des Experimentierens als Methode zur Erkenntnisgewinnung im Biologie-Unterricht.

Prof. Dr. Aiso Heinze (IPN – Leibniz-Institut für die Pädagogik der Naturwissenschaften und Mathematik, Kiel) will mit dem Konzept „Mathe macht stark“ leistungsschwache Schüler bereits frühzeitig beim Erwerb anschlussfähiger Kompetenzen fördern.  

Dr. Peter Hubwieser (TU München) entwickelte ein Gesamtkonzept für einen neuartigen Informatikunterricht in der Sekundarstufe I und II, auf dessen Grundlage das Pflichtfach „Informatik“ an den Gymnasien in  Bayern unterrichtet wird.

Prof. Dr. Hartmut Wieser (LMU München), Dr. Thomas Wilhelm (Universität Würzburg) und Prof. Dr. Martin Hopf (Universität Wien) wenden sich mit der „Dynamischen Einführung in die Mechanik“ ab von der traditionellen Sachstruktur des Unterrichts zur Newton´schen Mechanik. Durch besondere Alltagsnähe und unmittelbare Bezüge zu Anwendungsfällen soll der Physikunterricht zugänglicher werden.

Die Dokumentation zum Polytechnik-Preis können Sie kostenfrei bei uns anfordern.

KONTAKT: Dr. wolfgang eimer, Tel. 069 - 789 889 - 27, eimer@sptg.de


Polytechnik-Preis
Forschung für den Unterricht
Der „Polytechnik-Preis" für die Didaktik der Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik wird verliehen als Anerkennung herausragender Leistungen für die Entwicklung innovativer Konzepte in der Vermittlung mathematischer, naturwissenschaftlicher und technischer Inhalte im schulischen Unterricht. Der „Polytechnik-Preis" ist mit insgesamt
70.000 € dotiert.
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Polytechnik-Preis
Auswahl der Preisträger
Der „Polytechnik-Preis" wird über ein Vorschlagsverfahren vergeben. Eigenbewerbungen sind nicht möglich.

Der Auswahlkommission gehören unabhängige, ausgewiesene Experten aus Wissenschaft, Schule und Stiftungswesen an.
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Polytechnik-Preis
Ausschreibung 2011
Im Ausschreibungsjahr 2011 zeichnet der „Polytechnik-Preis" Lehrkonzepte aus, die für den Unterricht in der Sekundarstufe I oder II entstanden sind. Dabei sollen aktuelle Erkenntnisse aus der Lehr- und Lernforschung berücksichtigt werden.
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