Saturday, April 09, 2011
Sonderausstellung „Sinnfrage" im Senckenberg Naturmuseum

Die Künstler Frank Moritz und Claudius Massinger von „Kooperation Konzepte“ beschäftigen sich ihrer neuesten theatralen Rauminstallation mit der urmenschlichen Angst vor dem Tod und den Versuchen in ihm einen Sinn zu sehen.

Im Zentrum ihrer Kunst-Installation „Sinnfrage“ stehen die Schwefelstecher des indonesischen Ijen-Vulkans, die täglich ihr Leben riskieren um das eigentlich wertlose Abfallprodukt Schwefel abzubauen. Diese Arbeiter stellen für die Künstler den modernen Sisyphos dar. Zu den Filmaufnahmen aus Ijen inszenieren sie Texte von Hölderlin, Nietzsche und Camus über die reale Absurdität des Lebens und fragen, ob aus der Aussichtslosigkeit vielleicht doch eine Perspektive erwachsen kann. Schließlich sagte bereits Camus: „Wir müssen uns Sisyphos als einen glücklichen Menschen vorstellen“.

Im Gedenken an den im Februar 2011 verstorbenen Frankfurter Regisseur, Dramaturgen und Autoren Frank Moritz zeigt das Senckenberg Naturmuseum nach „Menschbild“ (2007) und „Abschied“ (2009) den dritten und abschließenden Teil der Trilogie „Sinnfrage“.

Die Stiftung Polytechnische Gesellschaft fördert diese Sonderausstellung, die vom 9. April bis 5. Juni 2011 im 1. Obergeschoss des Senckenberg Naturmuseums stattfinden wird.

Senckenberg Naturmuseum
Senckenberganlage 25
60325 Frankfurt am Main
 
       



auf einen Blick
Stiftung Polytechnische Gesellschaft
Mit einem Kapital von 397 Mio. Euro errichtete die Polytechnische Gesellschaft im Jahr 2005 die Stiftung Polytechnische Gesellschaft. Sie ist operativ und fördernd in drei Themenfeldern aktiv: 1. Bildung, Wissenschaft und Technik; 2. Kunst, Kultur und Pflege des kulturellen Erbes; 3. Soziales, Humanitäres und Karitatives.
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Jubiläumsausgabe
Wirkungsbericht
Die Jubiläumsausgabe „Wirkungen“ prüft, was seit der Errichtung der Stiftung Polytechnische Gesellschaft vor fünf Jahren entstanden ist. Was wurde für die Stadt Frankfurt und ihre Bewohner tatsächlich bewirkt? Im ersten Wirkungsbericht werden verschiedene Möglichkeiten der Darstellung von Wirkungen genutzt: quantitative, qualitative und auch illustrierende.
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