26. Januar 2017.

Beschwingter Auftakt

von Extern

Wenn am selben Abend eine Poetry-Slammerin, ein französischer Historiker und eine Stiftungsband auf der Bühne stehen, dann kann das nur bedeuten: Die Stiftung Polytechnische Gesellschaft lädt zum Neujahrsempfang.


Rund 200 Gäste aus der Stadtgesellschaft fanden ihren Weg am 25. Januar ins Haus am Dom, um sich gemeinsam auf 2017 einzustimmen - unter ihnen auch zahlreiche Stipendiaten und Alumni aus verschiedenen Programmen der Stiftung, Integrationsstaatssekretär Jo Dreiseitel, Frankfurts Kulturdezernentin Ina Hartwig und manch Mitglied der Polytechnischen Gesellschaft.

Nachdem im Foyer alle Gäste von den Stiftungsvorständen Prof. Dr. Roland Kaehlbrandt und Johann-Peter Krommer begrüßt und ausgiebig Erinnerungsfotos gemacht worden waren, eröffnete die "Stiftungsband Plan-C" im großen Saal den Abend.

In seiner folgenden Ansprache (PDF) gewährte der Vorstandsvorsitzende, Prof. Kaehlbrandt, den Gästen einen Ausblick auf das, was 2017 kommen soll: Die "Klassiker", also die besonders erfolgreichen Projekte, sollten beibehalten werden, sagte er, und im Bereich der digitalen Bildung werde sich die Stiftung stärker engagieren. Denn gerade in turbulenten Zeiten seien gut (aus)gebildete, engagierte Menschen wichtig, um den gesellschaftlichen Zusammenhalt zu stärken, so Prof. Kaehlbrandt.

Als Gastredner betrat in diesem Jahr Prof. Dr. Pierre Monnet die Bühne. Der französische Historiker leitet das Institut français d'histoire en Allemagne. In seiner "Stimme aus der Stadt" (PDF) ging er besonders auf die aktuelle politische Lage in Deutschland und Frankreich, die damit verbundenen Risiken und Chancen und auf die Konsequenzen und Herausforderungen für Frankfurt ein. 

Im dritten Beitrag des Abends wurde es poetisch: Die junge Poetry-Slammerin Anna Knechtel verzauberte das Publikum mit ihrem Text "Dankesreiter" (PDF) und regte pointiert wie persönlich zum Nachdenken über das Zeitgeschehen an. Im Anschluss sorgten Stiftungsband und Stiftungs-Chor für die richtige Stimmung zum Tanzen, und das Parkett füllte sich mit immer mehr Tanzbegeisterten - nach wie vor eine Besonderheit unter den Frankfurter Neujahrsempfängen. 

Vor dem Saal fand man sich indes zu angeregten Gesprächen bei Wein und leckeren Speisen zusammen und genoss ganz besonders die Kuchen und Petit Fours aus der preisgekrönten Backstube der Rödelheimer Polytechnikerin Regina Graff. Ein rundum gelungener Abend!

Eindrücke des Abends finden Sie in der Bildergalerie

(Text: Astrid Heindel, Bilder: Michelle Spillner)