20. Januar 2017

Gesucht: Koreanische Krankenschwestern für StadtteilHistoriker-Projekt

von Stephan Hübner

Die neue StadtteilHistorikerin Deike Wichmann sucht koreanische Krankenschwestern als Gesprächspartnerinnen für ihr Projekt. Entweder die koreanischen Krankenschwestern selbst oder deren Kolleginnen, die in Frankfurt gearbeitet haben.


In den 60er- und 70er-Jahren herrschte in Deutschland ein so großer Pflegenotstand, dass Krankenschwestern aus Südkorea angeworben wurden. Von ihnen sind viele in Deutschland geblieben, so auch in Frankfurt. Diese Frauen werden nun als Zeitzeugen für ein historisches Forschungsprojekt gesucht.
 
Die Interviews werden in eine Publikation einfließen, in der Deike Wichmann unter anderem den Fragen nachgeht, warum die Koreanerinnen nach Deutschland gekommen sind und wie die Einwanderung geglückt ist – oder warum dem gerade nicht der Fall war. Wer koreanische Krankenschwestern oder deren Kolleginnen, die in Frankfurt gearbeitet haben, kennt oder selbst als Krankenschwester aus Korea nach Deutschland kam und bereit ist, in einem Interview die persönliche Geschichte zu erzählen, wird gebeten, sich bei Deike Wichmann zu melden.

Einen Überblick über die frisch aufgenommene sechste StadtteilHistoriker-Generation finden Sie in der Galerie.

(Foto: Dominik Buschardt)

Ansprechpartnerin:

Deike Wichmann, StadtteilHistorikerin

0176-63156018

deike_wichmann@web.de