06. Juni 2017

Infoabend für alle Generationen

von Jens-Ekkehard Bernerth

Der DeutschSommer steht vor der Tür. Aus diesem Grund trafen sich die Eltern und die künftigen DeutschSommer-Kinder des innerstädtischen Standorts Ende Mai mit den Pädagogen und Projektverantwortlichen zu einem Informationstag.

Die DeutschSommer-Kinder ziehen durch die Gänge. Foto: Philip Eichler.


Einige Familien konnten es offenbar kaum erwarten, sie trafen bereits 45 Minuten vor Beginn der Veranstaltung ein. Nach einer herzlichen Begrüßung der rund 90 Anwesenden durch die Projektbetreuer Monika Bremer und Klaus Hauck stellten sich im Anschluss die DeutschSommer-Pädagogen mit ihren jeweilige Disziplinen vor.

Deutsch als Zweitsprache, Theater- und Sozialpädagogik wurden mit einem gemeinsamen Körperteiletanz aller Anwesenden sowie einer gegenseitigen Begrüßung in verschiedenen Sprachen lebhaft erfahrbar. Das sorgte für gute Stimmung. Nach dieser heiteren Episode wurden die Teilnehmer aufgeteilt: Kinder und Pädagogen, Eltern und das DeutschSommer-Leitungsteam sowie Geschwisterkinder und deren Betreuerinnen hatten fortan ein jeweils eigenes Programm mit unterschiedlichen Schwerpunkten. So konnten den Eltern Inhalte und Informationen vermittelt und Langeweile für die Kleinsten vermieden werden.

Erstes Beschnuppern

Währenddessen beschnupperten sich schon mal die DeutschSommer-Kinder und -Pädagogen. Kennenlernspiele und das Basteln von Wappen mit ihren Namen sorgten für eine lockere, ausgelassene Atmosphäre. Die Eltern hingegen zogen mit dem fünfköpfigen Leitungsteam durch die Gänge der Schule, sie wurden durch die Räumlichkeiten geführt und erfuhren alles über den Ablauf und die Besonderheiten des DeutschSommers.

Damit die Informationen auch ihren Empfänger fanden, waren mehrere Übersetzerinnen vor Ort, darunter drei Mütter aus dem Diesterweg-Stipendium, die auf Dari, Pashtu, Tigrinha und Arabisch übersetzten. Die Geschwisterkinder schließlich spielten ausgelassen auf dem Schulhof.

Vorfreude pur

Nach rund drei Stunden fand der Familienabend ein positives Ende. Man merkte den Kindern an, dass sie sich auf die kommenden Wochen freuen und neugierig sind. Das wirkte sich auch auf die Geschwisterkinder aus. So manches Schwesterchen und Brüderchen würde am liebsten auch direkt im Juli ein DeutschSommerkind werden, und so die Ferien erleben, die schlau machen.

Der innerstädtische DeutschSommer ist ein Kooperationsprojekt des Dezernats für Integration und Bildung der Stadt Frankfurt und der Stiftung Polytechnische Gesellschaft. Als Projektpartner fungieren das Staatliche Schulamt für die Stadt Frankfurt und das Stadtschulamt.

(Text: Jens-Ekkehard Bernerth / Foto: Philip Eichler)