24. Januar 2019

Rosl und Paul Arnsberg-Preis und Arno Lustiger-Förderpreis: Ausschreibungsphase gestartet

von Dr. Katharina Uhsadel

Die Stiftung Polytechnische Gesellschaft wird in diesem Jahr wieder denRosl und Paul Arnsberg-Preis und Arno Lustiger-Förderpreis im Rahmen des Rosl und Paul Arnsberg-Preises verleihen. Interessierte können sich bis zum 25. April 2019 bewerben.


Die Preise werden vergeben für herausragende Arbeiten zur Geschichte der jüdischen Bürger Frankfurts. Ausgezeichnet werden können sowohl bereits vorliegende Publikationen als auch Vorhaben in diesem Bereich. Die eingereichten Arbeiten oder Vorhaben müssen von besonderer wissenschaftlicher Exzellenz sein.

Bei der letzten Vergabe im Jahr 2016 wurde Dr. Alexandra Klei für ihre Arbeit "Jüdisches Bauen in Nachkriegsdeutschland: Der Architekt Hermann Zvi Guttmann“ ausgezeichnet, den Arno Lustiger-Förderpreis erhielt Dr. David Schnur für seine Dissertation "Die Juden in Frankfurt am Main und in der Wetterau im Mittelalter: christlich-jüdische Beziehungen, Gemeinden, Recht und Wirtschaft von den Anfängen bis um 1400".

Die Jury-Vorsitzende Dr. Mirjam Wenzel sagt über den Preis: "Der Rosl und Paul Arnsberg-Preis und der Arno Lustiger-Förderpreis unterstreichen die Bedeutung der Frankfurter jüdischen Geschichte und Kultur sowie ihrer Erforschung innerhalb der Jüdischen Studien. Bereits in Mittelalter und Früher Neuzeit war Frankfurt eines der bedeutendsten Zentren jüdischen Lebens in Europa. Jüdinnen und Juden spielten auch eine zentrale Rolle in der modernen Entwicklung der Stadt Frankfurt. Die beiden Preise halten die Erinnerung an drei Frankfurter Persönlichkeiten wach, die sich um das Wiederentstehen jüdischen Lebens nach 1945 wie auch die Erforschung der deutsch-jüdischen Geschichte sehr verdient gemacht haben."

Zweck der Preise und Kriterien der Vergabe

Durch die Auslobung beider Preise soll dazu angeregt werden, sich auch künftig mit der Geschichte des jüdischen Lebens in der Stadt Frankfurt am Main zu befassen. Die beiden Preise richten sich bei identischer thematischer Ausrichtung auf das jüdische Leben in Frankfurt am Main an Bewerber verschiedener Qualifikationsstufen. Der inhaltliche Bezug zu Frankfurt am Main muss jeweils ausgeprägt sein. Für den Rosl und Paul Arnsberg-Preis und den Arno Lustiger-Förderpreis gelten folgende Kriterien:

1. Die eingereichten Arbeiten oder Vorhaben müssen von besonderer wissenschaftlicher Exzellenz sein.

2. Die eingereichten Arbeiten sollen neue Erkenntnisse über die Geschichte der Frankfurter Juden enthalten. Die eingereichten Vorhaben sollen von solcher Art sein, dass die Gewinnung  entsprechender neuer Erkenntnisse zu erwarten ist.

Bewerbungsverfahren

1. Kandidaten können sich mit bereits verfassten Arbeiten oder mit einem geeigneten Vorhaben selbst um die Preise bewerben. Die Bewerbungen müssen durch Gutachten und Referenzen hinreichend dokumentiert sein, so dass eine Urteilsfindung durch die Jury möglich ist.

2. Die Bewerbungsunterlagen müssen einen Lebenslauf und ein Motivationsschreiben sowie eine Kurzfassung der Publikation bzw. des Vorhabens (zwei Seiten) enthalten. Sofern eine Förderung des Projekts durch Dritte besteht,  bitten wir um einen entsprechenden Nachweis.

3. Die Bewerbungen sind in zweifacher Ausfertigung einzureichen (Bewerbungsunterlagen und ggf. Publikationen).

DIE BEWERBUNGEN SIND EINZUREICHEN BEI:

Stiftung Polytechnische Gesellschaft
Frankfurt am Main
Dr. Katharina Uhsadel
Untermainanlage 5
60329 Frankfurt am Main

Kontakt für Rückfragen:

Tel. 069 - 789 889 15
uhsadel@sptg.de

Die Bewerbungsfrist endet am 25. April 2019, die Preisverleihung findet am 12. Dezember 2019 statt.

Die Preise werden alle drei Jahre vergeben.

Hinweis zum Datenschutz: Die Stiftung Polytechnische Gesellschaft wird Ihre Daten nur für das Projekt Rosl und Paul Arnsberg-Preis bzw. für das Projekt Arno Lustiger-Förderpreis verwenden.