06. Oktober 2021.

Spitzenleistungen bei "Deutschland schreibt": Zwei Teilnehmerinnen räumen ab

von Anne Bachmann (jeb)

Zum ersten Mal war Skateboarden in diesem Jahr eine olympische Disziplin. Grund genug, die rasante Funsportart zum Thema des Herbstwettbewerbs von Deutschland schreibt! zu machen. Gleich zwei Teilnehmerinnen legten dabei eine Bestleistung hin.


Mit sagenhaften null Fehlern schnitten gleich zwei Teilnehmerinnen ab: Die Lehrerin Dr. Tine Koch vom Gymnasium Othmarschen in Hamburg sowie Chantal Eibner in der Kategorie Freie Schreiber/-innen. Es ist erst das zweite Mal, dass der anspruchsvolle Wettbewerbstext fehlerfrei gemeistert wurde.

Julia Breitenöder von der Ziehenschule Frankfurt erreichte mit 4 Fehlern den 1. Platz bei den Eltern. In der Kategorie der Schülerinnen und Schüler dürfen sich Samuel Herrmann/Main-Taunus-Schule Hofheim und David Leng/Dreieichschule Langen mit 5 Fehlern über den Sieg freuen. Eine detaillierte Übersicht der Gewinnerinnen und Gewinner ist hier zu finden. Dort kann auch der glossierte Text nachgelesen werden. Den Text noch einmal in Ruhe schreiben kann man ab sofort im Trainingsbereich von Deutschland schreibt!

320 Sprachfans aus Deutschland und darüber hinaus nahmen vom 30. September bis 3. Oktober 2021 die sprachsportliche Herausforderung auf www.deutschland-schreibt.de an. Sie meisterten einen Text reich an sprachlichen Hürden in den Kategorien Schüler, Lehrer, Eltern und Freie Schreiber. Ganz gleich, mit wie vielen Fehlern man den Sprachparcours meisterte: Die deutsche Rechtschreibung trainierten letztlich alle, die an dem Wettbewerb teilnahmen. Somit sind sie alle Gewinner.

Prof. Dr. Roland Kaehlbrandt, Vorstandsvorsitzender der Stiftung Polytechnische Gesellschaft und Sprachwissenschaftler, misst der Beherrschung der Rechtschreibung auch in Zeiten der Autokorrektur besondere Bedeutung zu: "Die deutsche Rechtschreibung kombiniert lautliche und grammatische Prinzipien auf kluge Weise. Rechtschreibung kann man verstehen und deshalb auch beherrschen. Unser Wettbewerb soll dazu beitragen, dies vor Augen zu führen."