19. September 2018

StadtteilBotschafter: Zapfenstreich für die VI. Generation

von Jens-Ekkehard Bernerth

Die StadtteilBotschafter der VI. Generation haben bei ihrem Abschied in der Jugend-Kultur-Kirche Sankt Peter ein letztes Mal die ganze Bandbreite ihrer Projekte präsentiert.

In den vergangenen 18 Monaten veranstalteten die 20 Stipendiaten "rennende Dinner", ein "interkulturelles Food-Festival" wurde auf die Beine gestellt, Ehrenamtliche als Würdigung ihrer Arbeit fotografiert, es wurde mit Kindern gekocht und gemalt, Bastelstunden veranstaltet oder aber Patienten im Höchster Krankenhaus mit kleinen Geschenken große Freude bereitet.

Der Großteil der jungen Freiwilligen hatte "das Bedürfnis, Gemeinschaft zu stiften und die Anonymität im Stadtteil aufzubrechen", lobte Stadträtin Sylvia Weber in ihrem Grußwort die jungen Leute, die mit einem Durchschnitt von 17,7 Jahren die jüngste Generation in der Geschichte des Programms darstellte. "Es ist etwas Besonderes , dass ihr so etwas in so jungen Jahren geleistet habt", fuhr die Dezernentin für Integration und Bildung in ihrer Rede fort.

Die StadtteilBotschafter der sechsten Generation vertraten 15 Stadtteile. Besucher der Veranstaltung konnten sich auf einer Art Marktplatz von der Arbeit der jungen Leute ein Bild machen und sich direkt von den Verantwortlichen die Ideen und Absichten hinter den Projekten erklären lassen.

Damit die Teilnehmer des Programms ihre Projekte erfolgreich umsetzen konnten, haben sie in den vergangenen 18 Monaten diverse Workshops und Trainings erhalten. Jeder Stipendiat hat zudem einen Mentor zur Seite gestellt bekommen, der bei der Realisierung des Projekts beratend zur Seite stand.

Ein Teil der Projekte wird auch über das Projektende hinaus fortgesetzt.