24. Dezember 2018

Zum Jahresausklang 2018: ein Grußwort des Vorstands

von Kaehlbrandt / Krommer

Ein Jahr sportlicher Stiftungsarbeit liegt hinter uns. Die Stiftung hat wieder rund 10.000 Menschen in Frankfurt gefördert. Wir freuen uns über zwei Preise, die uns Ansporn sind: den Hessischen Präventionspreis und den Deutschen Lesepreis. Selbst hat die Stiftung am 1.12.2018 den Polytechnik-Preis für die Didaktik der MINT-Fächer ausgeschrieben. Thema: Umgang mit Unterschiedlichkeit. Er wird im Herbst 2019 vergeben.

Es ist erfreulich, dass die großen Projekte der Stiftung zu Bildung und Integration gut in Frankfurt verankert sind; es kommt hinzu, dass sie auch außerhalb der Stadtgrenze auf Interesse stoßen, so zum Beispiel der Deutschsommer, das Diesterweg-Stipendium, die Stadtteil-Historiker und die Samstagsschule für begabte Handwerker.

Wir alle erleben eine zunehmende gesellschaftliche Vielfalt. Wichtig ist der Stiftung ein Beitrag zum Zusammenhalt, zur Rahmung der Vielfalt. Da wir selbst angetreten sind, das Erbe der Aufklärung in moderner Zeit fortzusetzen, fördern wir in unseren Projekten die Vernunftorientierung, die Kenntnis wissenschaftlicher Denkmethoden, die Sprachbeherrschung, das Geschichtsbewusstsein und das Bürgerengagement. Die Aufklärung als Rahmenthema werden wir im kommenden Jahr noch intensiver behandeln. Unser großer Alumni-Tag im August 2018 (Galerie) auf dem Gelände des Leistungszentrums der Eintracht Frankfurt mit über 700 Teilnehmern hat aber bereits gezeigt, dass unsere vielen ganz unterschiedlichen Geförderten aus allen Gesellschaftsschichten und allen Altersklassen mühelos zu einer aufgeschlossenen und aufgeklärten Gemeinschaft zusammenfinden.

Unsere letzte Großveranstaltung in diesem Jahr war der "Tag der Geschichte" am 1.12.2018 mit der Aufnahme der neuen Stadtteil-Historiker. Wer ihr Engagement sieht, kann nicht verzagen! Beim Verlassen der Veranstaltung sagte ein Ehepaar auf der Treppe: "Die werden immer besser." Ein echter Ansporn!

A propos Ansporn: Wir bereiten für den Herbst 2019 ein neues Projekt zur Verbindung von digitaler Technik und gesellschaftlicher Verantwortung vor, das "Digitechnikum". Es wird sich in seinem Format an das Kolleg für junge Talente anlehnen. Wir sind sicher, dass daraus auch Kandidaten für unser Stadtteil-Botschafter-Projekt (Projektseite) kommen werden. Letzteres wird übrigens im nächsten Jahr erneut starten, diesmal in einer überarbeiteten Form als 12-Monats-Programm.

"Die Tugend besteht im Handeln", lautet eine der polytechnischen Maximen. Am Handlungsbedarf besteht kein Mangel. Am Tatendrang der Stiftung auch nicht.

Ihr

Prof. Dr. Roland Kaehlbrandt und Johann-Peter Krommer