Polytechnik-Preis: Transfer der Preisträgerkonzepte

Die Kinder und Jugendlichen in Frankfurt sollen von den herausragenden pädagogischen Konzepten profitieren, die mit dem Polytechnik-Preis prämiert wurden. Die Umsetzung der Preisträgerkonzepte erfolgt mit starken Partnern aus der Frankfurter Bildungslandschaft.

In den Klasse(n)kisten befinden sich (fast) alle Materialien, die für einen handlungsorientierten und forschenden Unterricht zum Experimentieren und Demonstrieren im Sachunterricht der Grundschule benötigt werden. Das Handbuch enthält Hintergrundinformationen, Unterrichtsvorschläge und Arbeitsblätter zu den Themen. Für die Klasse(n)kiste "Magnetismus" ist in Erweiterung ein Spiralcurriculum für den Elementar-, Primar- und Sekundarbereich entwickelt worden. Als Lehr- oder pädagogische Fachkraft erhalten Sie in dem Workshop Anregungen für den Einsatz der Klasse(n)kisten.

Die letzte Preisverleihung widmete sich dem Schwerpunkt der MINT-Bildung an außerschulischen Lernorten. In den Lehrerfortbildungen erfahren Sie, wie die neuen Frankfurter Angebote Ihren Unterricht bereichern und vertiefen können. Darüber hinaus werden pädagogische Erkenntnisse und Konzepte vorgestellt, die Ihnen bei der Entwicklung und Gestaltung des eigenen Unterrichts hilfreich sein können.

Klasse(n)kisten sollen Sie als Pädagogen und die Kinder gleichermaßen für Technik und physikalische Phänomene begeistern. Bis zu 32 Kinder können gleichzeitig mit den Materialien experimentieren. Das Konzept von Kornelia Möller, Professorin für Didaktik des Sachunterrichts an der Universität Münster, erlangte beim Polytechnik-Preis 2013 den ersten Platz. Die Fortbildung bietet Ihnen fachliche, methodische und organisatorische Informationen zur Arbeit mit den Klasse(n)kisten im Sachunterricht. Sie erhalten Anregungen, wie Sie den Kindern die zugrundeliegenden naturwissenschaftlichen Konzepte vermitteln und sie bei ihrem Verstehens prozess begleiten können.

In der Fortbildung wird die Klasse(n)kiste "Magnetismus" mit ihren Einsatzmöglichkeiten im Kindergarten und in der Grundschule vorgestellt.


Eintägiger Workshop

für pädagogische Fachkräfte aus Kindertagesstätten und Grundschullehrkräfte

Referentin

Prof. Dr. Ilonca Hardy
(Institut für Pädagogik der Elementar- und Primarstufe, Goethe-Universität Frankfurt am Main)

Termine

14. Juni 2018, 9.00 bis 16.00 Uhr

Eine Kernaufgabe des Chemieunterrichts ist das naturwissenschaftliche Interesse der Schüler zu fördern. Lehrkräfte sind dabei aufgefordert, schulische und außerschulische Lerngelegenheiten anzubieten, die alltagsnah sind und insbesondere das Experimentieren ermöglichen. Das Projekt KEMIE bietet eine Reihe solcher Lerngelegenheiten, die sowohl schulisch als auch außerschulisch realisiert werden können. Besondere Nachhaltigkeit des Lernens wird hierbei durch den Einbezug der Eltern in das naturwissenschaftliche Experimentieren geschaffen. In der Lehrerfortbildung erhalten die Teilnehmer eine ausführliche Vorstellung des Projektkonzepts, der erprobten und evaluierten Durchführung und der Möglichkeiten der Projektrealisierung im eigenen Unterricht. In einem Kurzpraktikum können die Teilnehmer die alltagsnahen Experimente des Projekts KEMIE selbst ausprobieren.


Eintägiger Workshop

Referent

Prof. Dr. Arnim Lühken
(Institut für Didaktik der Chemie, Goethe-Universität Frankfurt am Main)

Termin

wird noch bekannt gegeben

 

 

Kontakt und Anmeldung

Dr. Wolfgang Eimer

Bereichsleiter Wissenschaft und Technik
Stiftung Polytechnische Gesellschaft

069.789 889-27

eimer@sptg.de