Jahresrückblick 2017: Höhepunkte des Jahres

2017 ist vorbei. Unsere Bereichsleiter und Projektreferenten blicken zurück und teilen ihre schönsten Erinnerungen und Höhepunkte mit Ihnen.

Projektleiterin Stipendiaten- und Alumniprogramm

Projektleiterin Stipendiaten- und Alumniprogramm

Mein Highlight des Jahres 2017 war der dritte große Alumni- und Stipendiatentag im Frankfurter Schullandheim Wegscheide Ende September: anderthalb Tage mit rund 350 gut gelaunten Menschen von 0 bis 80 Jahren. Es war ein wunderbar harmonisches und inspirierendes Wochenende und schön zu beobachten, wie Groß und Klein, Jung und Alt, alteingesessene Frankfurter und Neubürger, Professoren und Handwerker ganz unkompliziert miteinander ins Gespräch und in Aktion kamen. Hätte ich doch nur selbst Zeit gehabt, eine Seifenkiste unfallfrei den Hang hinunter zu steuern, pakistanische Tänze zu lernen, Kekse zu verzieren oder auf den alten Töpfen der Wegscheide zu trommeln…

Projektleiterin Bildung

Projektleiterin Bildung

  • ERFOLGREICH: Der Besuch des Kultusministers im DeutschSommer in Oberreifenberg und die durchs Hessische Kultusministerium verkündete hessenweite Ausweitung des Sprachförderprogramms in 2018
  • ERFOLGREICH/ERSTAUNLICH: Der neue DeutschSommer-Standort in Gießen wurde in denkbar kurzer Zeit, also unter erschwerten Bedingungen erfolgreich und von allen Beteiligten tatkräftig eingeführt.
  • ERFREULICH: Die "neue" Lektüre Ronja Räubertochter, die bei Pädagogen und Kindern wahnsinnig gut angekommen ist und die Lektüre "Rosie und Moussa" bei den innerstädtischen Kindern.
  • BEWEGEND: Das Theaterfest in der Textorschule, wo die Flüchtlingskinder ihr Theaterstück präsentiert und sichtbar stolz und gestärkt vor 150 Fremden aufgeführt haben. Dabei entstanden schöne Gespräche und Kontaktaufnahmen zwischen den DeutschSommer-Kindern und Textor-Kindern.
  • BERÜHREND: Ein DeutschSommer-Kind, das im FAZ-Kinderfragebogen auf die Frage, was es später mal beruflich machen will, antwortet: "Im DeutschSommer arbeiten".

Projektleiterin Diesterweg-Stipendium

Projektleiterin Diesterweg-Stipendium

Mein persönliches Highlight in diesem Jahr waren die Aktivitäten der Stiftung rund um die Frankfurter Buchmesse: Beim deutsch-französischen Sprachkolloquium beeindruckende und kenntnisreiche Beiträge hören zu können, hat mich bereichert. Und es war "un grand plaisir", das mit französischen Fremdwörtern gespickte Diktat im Gastpavillon den Messebesuchern zu diktieren (unter denen auch eine ehemalige Diesterweg-Stipendiatin war). Im Diesterweg-Stipendium habe ich auch noch einen besonderen Moment sozusagen im Ohr: Während des Akademietags im Bieneninstitut in Oberursel war Mittagspause: Die Sonne schien, es war ein strahlend blauer Tag und ich stand vor dem Zelt und hörte, wie angeregt und freundlich die versammelten Familien miteinander sprachen und lachten. 

Beauftragte für Nachhaltigkeit und Transfer

Beauftragte für Nachhaltigkeit und Transfer

Unglaublich – und höchst amüsant:

Ich lerne die Brüder Grimm, Wilhelm und Jacob, persönlich kennen!

Zum Start des Diesterweg-Stipendiums in Hanau als dem zehntem Standort in Deutschland (und viertem Standort in Hessen) haben es sich die beiden Herren Wilhelm und Jacob Grimm nicht nehmen lassen, die erste Hanauer Stipendiatengeneration in der imposanten Kulisse von Schloss Philippsruhe persönlich zu begrüßen und vor den staunenden Diesterweg-Familien kleine Anekdoten aus ihrem Leben zum Besten zu geben, sehr ergötzlich!

Würdig ergänzt wurde dieses besondere Erlebnis von einer spontanen Darbietung am großartigen Flügel in der Beletage des Schlosses durch einen begnadeten Improvisator.

Ein wahrhaft beschwingendes Erlebnis im Rahmen meiner Besuche bei den neun Standorten des Diesterweg-Stipendiums im Jahre 2017!

Projektleiterin Bürgerengagement

Projektleiterin Bürgerengagement

Im April 2017 haben wir 22 junge Menschen ins StadtteilBotschafter-Stipendium aufgenommen. Mein absolutes Highlight: Die 22 näher kennenzulernen, ihre Ideen sich entwickeln zu sehen, ihre Projektarbeit zu begleiten und zu erleben, wie die Gruppe zusammenwächst!

Highlight Nr. 2: "Hallo Frankfurt!", eine große Veranstaltung, auf der die 6. Generation der StadtteilBotschafter sich und ihre Projektideen interessierten Gästen präsentieren sollten. Für diese Veranstaltung hatte ich mir etwas ganz Besonderes ausgedacht: Zum ersten Mal sollte sie im öffentlichen Raum stattfinden. Ein Ort mitten in der Stadt, mit Platz für eigens hergerichteten Marktständen für jedes Projekt, das schwebte mir vor. Wir entschieden uns für das Nebbiensche Gartenhaus im Anlagenring. Ein atmosphärischer Ort mit kleinem Häuschen samt Marktstand-tauglicher Außenfläche, das alles unter altem Baumbestand und an einer beliebten Fahrradtrasse durch den Innenstadt-Grüngürtel – perfekt für Laufkundschaft. Nicht ganz perfekt: kein Ort, an dem wir für ca. 250 erwartete Gäste einen Unterschlupf bei schlechtem Wetter hätten bieten können. Was, wenn es den ganzen Tag regnet?! Schließlich kam es, wie es kommen musste, wenn man Mut beweist – man wird belohnt! Die Sonne schien den ganzen Nachmittag und lockte die vielen Gäste an die Stände, an denen die Gespräche brummten und unsere StadtteilBotschafter Ermutigung, wertvolle Tipps und viele Kontakte erhielten. Mein Plan war aufgegangen.

Highlight Nr. 3: das Angebot von radio x, rund um die StadtteilBotschafter einen monatlichen, einstündigen Sendeplatz zu bespielen. Seit August sind wir jeden ersten Freitag um 16 Uhr live und handgemacht "on air"! Die Sendungen finden Sie in unserer Mediathek.

Bereichsleiter Information und Kommunikation

Bereichsleiter Information und Kommunikation

Das Jahr 2017 war reich an Höhepunkten! Wir konnten uns über die intensive Wahrnehmung durch die Medien freuen – beispielsweise produzierte der Bayerische Rundfunk ein 30-minütiges Hörfunkfeature über das Diesterweg-Stipendium. Wir konnten interessante Publikationen vorlegen, etwa die Polytechnik-Ausgaben zu den Themen "Wandel" und "Wissenschaft und Technik". Unsere Aktivitäten im Internet haben sich positiv weiterentwickelt, unter anderem in Gestalt der neuen Homepage für das MainCampus-Stipendiatenwerk. Wir hatten atmosphärisch dichte, informative und unterhaltsame Veranstaltungen, darunter die Aufnahme der neuen StadtteilHistoriker, die wir dank der guten Zusammenarbeit mit dem Hessischen Rundfunk sehr liebevoll ausstatten konnten. Besondere Freude haben mir jedoch die StadtteilBotschafter bereitet. Zum einen, weil sich bei uns immer wieder tolle junge Leute als Stipendiaten bewerben, zum anderen, weil sich das Stipendienprogramm so kreativ für die Öffentlichkeit aufbereiten lässt. Ein Beispiel: Seit August haben wir im Lokalsender radio x jeden Monat eine eigene Sendestunde, in der wir unter dem Motto "Ich für meine Stadt" die StadtteilBotschafter und ihre Projekte in den Fokus rücken dürfen.

Bereichsleiterin Fördermanagement und Antragswesen

Bereichsleiterin Fördermanagement und Antragswesen

Besonders interessant an der Arbeit im Förderbereich der Stiftung ist es, dass wir mit sehr vielen verschiedenen Projekten und Themen aus der ganzen Stadt zu tun haben. Ein besonderer Höhepunkt war für mich im September das Schüler-Jazzfestival, das im Rahmen des Programms "Jazz und Improvisierte Musik in die Schule!" in der Milchsackfabrik durchgeführt wurde. Es war schön zu erleben, dass der Funke der Begeisterung auf die Schüler – und das Publikum – übergesprungen ist und die Schüler ihre Stücke mit viel Leidenschaft, Stolz und Talent auf der Bühne präsentierten. Eine interessante Begegnung war für mich außerdem, die aktuelle Inhaberin der Alfred-Grosser-Gastprofessur für Bürgergesellschaftsforschung, Frau Professor Ulrike Guérot, im November persönlich kennenzulernen. Mit großem Engagement und mit tiefen Kenntnissen über beide Länder trug sie an der Goethe-Universität ihren Blick auf das deutsch-französische Verhältnis vor. Ein spannender Ausblick für das Jahr 2018 ist für mich daher, bei ihrem stadtöffentlichen Vortrag zum Thema "Ein Kompass für Europa" im Januar 2018 mehr über ihre Ideen für die Zukunft Europas zu hören.

Projektreferentin Fördermanagement, Kultur und Bildung

Projektreferentin Fördermanagement, Kultur und Bildung

Zu meinen Highlights 2017 gehörte das Kolloquium "Unser Bezug zur Sprache – Sprachkultur in Frankreich und Deutschland: Unterschiede, Berührungen, Grenzgänge", das am 9. Oktober 2017 im Haus des Buches stattfand. Im unmittelbaren Vorfeld der Frankfurter Buchmesse befassten sich namhafte Referenten mit der Frage des sprachlichen und kulturellen Austausches zwischen Frankreich und Deutschland und den Möglichkeiten eines künftig stärkeren Zusammenwirkens. Unsere Stiftung war Ideengeber und Mitveranstalter und es war schön mitzubekommen, wie lebhaft die Diskussionen waren und welch positive Rückmeldung uns danach erreicht hat.

Was den Förderbereich betrifft, erinnere ich mich im Rückblick gerne an das Tanzfestival Rhein-Main, an die zwei Soireen des Opernstudios mit Nachwuchstalenten der Oper Frankfurt und an das Führungsangebot "Artemis" des Städel Museums, das an Demenz Erkrankte durch künstlerische Aktivität fördert. Doch auch Projekte zum Thema digitaler Wandel und den damit verbundenen Folgen für unsere Gesellschaft fand ich in diesem Jahr besonders spannend. Zu nennen sind hier z.B. das Bürgerforum "Leben & Lernen X.0" des Museums für Kommunikation Frankfurt oder die "Digitalen Helden", die sich in Schulen für den bewussten Umgang mit den neuen Medien einsetzen und im Mai ein Barcamp für Hessische Schüler organisierten.

Bereichsleiterin Kunst, Kultur und Pflege des kulturellen Erbes

Bereichsleiterin Kunst, Kultur und Pflege des kulturellen Erbes

Ich möchte gerne die Aufnahmefeier der StadtteilHistoriker im Januar nennen. Mich haben das ehrenamtliche Engagement und die vielfältigen, faszinierenden Themen beeindruckt. Zudem bieten die StadtteilHistoriker des aktuellen Jahrgangs einen breiten Querschnitt der Frankfurter Bürgergesellschaft, die Altersspanne reicht von 18 bis 80, und gänzlich verschiedene Berufe und Werdegänge sind vorhanden. Schließlich möchte ich noch die Sinfonik hautnah - Schülerkonzerte in der Alten Oper nennen. Es war beeindruckend zu sehen, wie professionell und begeisternd die Nachwuchsmusiker zu Werke gegangen sind. 

Projektreferent Wissenschaft und Technik

Projektreferent Wissenschaft und Technik

Die Einführung der siebten MainCampus-Generation im Dezember war ein Höhepunkt des Jahres. Es ist immer wieder schön, eine neue Generation aufzunehmen. Dadurch bekommen wir Input der neuen Stipendiaten, der sich wiederum auf die Projekte übertragen lässt. Es werden also nützliche Synergien erzeugt. Der Tag der Junior-Ingenieure im Industriepark Höchst war ebenfalls ein
Highlight für mich
. Was die jungen Projektteilnehmer der teilnehmenden Schulen zusammen mit ihren Betreuern auf die Beine gestellt haben, war einfach nur überragend. Unsere Polytechnik-Preis-Transferprojekte Mathe für kleine Asse sowie KEMIE erfreuen sich ebenfalls großem Zuspruch, was eine schöne Würdigung der Bemühungen ist, die MINT-Fächer für die jungen Schüler interessanter und greifbarer zu machen, gleichzeitig aber auch Talente zu entdecken und zu fördern.

Projektleiter Bildung

Projektleiter Bildung

Beim großen Diktatwettbewerb haben wir 2017 das überregionale in Frankfurt veranstaltet und den Wettbewerb auf die Buchmesse gebracht. 13 Firmen haben im Rahmen von Die Wirtschaft schreibt ebenfalls am Diktatwettbewerb mitgewirkt, und an der Goethe-Universität sorgte ein Das‐muss‐man‐erlebt‐haben‐Moment für Kopfkratzen. Insgesamt ein tolles Wachstum und ein erfolgreiches Jahr für den Wettbewerb. Begeisternd waren auch die Abschlusspräsentationen der Samstagsschule für begabte Handwerker und die Zeitungsgala von MeineZeitung. Dass die Samstagsschule künftig auch in Darmstadt stattfindet, freut uns sehr.