Alumni- und Stipendiatentag 2017

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Am 9. und 10. September 2017 fand zum dritten Mal das große Stipendiaten- und Alumnitreffen im Frankfurter Schullandheim Wegscheide statt. Die Veranstaltung mit Workshops, Kinderprogramm, Musik und viel Zeit zum Austausch  stand in diesem Jahr unter dem Motto "Vielseitig, neugierig, polytechnisch!" und zeigte die Vielfalt in unseren Reihen.

Vom Diesterwegkind über die MainCampus-Studenten bis hin zu Samstagsschülern, StadtteilBotschaftern und Kollegiaten sind viele Alumni und aktuelle Stipendiaten gekommen, um gemeinsam zu feiern.

Auf dieser Seite finden Sie  Impressionen von dem großen Jahrestreffen der Stiftung Polytechnische Gesellschaft - in Form von Text, Bildern und eines Videos.

Rückblick

Leon Bollmann, der damalige Praktikant der Stiftung, berichtet über seinen ersten Alumnitag:

"Vielseitig, neugierig und polytechnisch" - unter diesem Motto fand am Wochenende des 9. und 10. Septembers zum dritten Mal der Alumni- und Stipendiatentag im Frankfurter Schullandheim Wegscheide statt. 

Die Teilnehmer reisten Samstagmorgen von Frankfurt aus an, um das Wochenende gemeinsam zu verbringen. Insgesamt kamen über 300 Teilnehmer, entweder mit durch die Stiftung organisierten Bussen oder ganz individuell. Das Wochenende sollte ganz im Fokus des kreativen Miteinanders und der Vielfalt der Teilnehmer stehen. 

Generationenübergreifendes Zusammenwirken

Nachdem alle Zimmer bezogen waren,  wurden Alumni und Stipendiaten zunächst durch Prof. Dr. Roland Kaehlbrandt, den Vorstandsvorsitzenden der Stiftung Polytechnische Gesellschaft, und Projektleiterin Dr. Tina Kühr begrüßt. Beim gemeinsamen Frühstück und darauffolgenden Mitmachspielchen gab es die Gelegenheit, sich gegenseitig kennenzulernen, alte Kontakte wiederaufleben zu lassen sowie neue zu knüpfen.

Besonders viel Anklang fand von Anfang an die Fotobox, die im Eingangsbereich des Festzelts aufgebaut war. In ihr konnte man gemeinsam lustige Aufnahmen machen, teils quetschten sich bis zu 15 Personen in die enge Zelle. Nach dem Aufwärmprogramm ging es in die von ehrenamtlichen Helfern und Mitarbeitern der Stiftung geleiteten Workshops: Es wurde unter anderem Basketball gespielt, im Wald geklettert, verschiedenste Problemstellungen diskutiert, getrommelt, getanzt, Beats produziert oder Seifenkisten gebaut, was bei allen Altersgruppen besonders gut ankam. Jung und Alt kamen zusammen und lauschten den Geschichten über die Wegscheide, sangen zusammen im Chor-Seminar, erlebten spannende chemische Experimente mit Haushaltsmitteln oder verzierten Kekse mit Hilfe von Aprikosenmarmelade und viel Kreativität, während sich die Kleinsten unter fachkundiger Aufsicht in der Kinderbetreuung austobten.  Der Besuch der Feuerwehr Fechenheim auf der Wegscheide war nicht nur für die Kleinsten ein Höhepunkt.

Spätnachmittags waren die Workshops vorbei, die Feiernden konnten die Zeit bis zum Start des Abendprogramms entweder zur Entspannung oder aber für den Austausch untereinander nutzen. Luca Neuperti bot Neugierigen vor dem Festzelt unter einem Pavillon den Dialog- und Tauschmarkt an, wo entweder kleine Gegenstände oder aber Meinungen ausgetauscht werden konnten.

Ausgelassenes Miteinander

Nach dem ausgiebigen Abendessen folgte das umfangreiche Abendprogramm: Die Workshops Trommeln und Beats produzieren hatten eine gemeinsame Performance, der Chor verzauberte die Zuhörer, zu exotischen Rhythmen zeigten die Teilnehmerinnen des Tanzworkshops, was sie gelernt hatten, und gewillte Teilnehmer des Poetry-Slam-Seminars trugen ihre Texte vor. Durch den Abend führte Stephan Hübner, der eine im wahrsten Sinne des Wortes zauberhafte Leistung bot, und die Stiftungsband Plan-C rahmte den Abend mit mehreren Liedern und unterschiedlichen Sängerinnen. Zu später Stunde heizte noch ein DJ den Feierwütigen ein, während Gesangsfreudige beim Karaoke zeigen konnten, was in ihnen steckt. Parallel dazu gab es für jüngere Teilnehmer Stockbrot am aufwärmenden Lagerfeuer, was sichtlich genossen wurde sowie eine Jugenddisco. Bis spät in die Nacht hinein wurde gemeinsam gesungen, gefeiert und getanzt.

Vielseitige Erfahrungen

Am Sonntagmorgen wurden die Ergebnisse der Ideenwerkstatt im Festzelt ausgestellt. Nach dem Frühstück kündigte sich mit dem Seifenkistenrennen ein weiterer Höhepunkt für alle Teilnehmer an, das Tempo und Ausgelassenheit bot. Nach der Siegerehrung hieß es dann Abschied nehmen. Schweren Herzens mussten die Zimmer geräumt und die Busse bestiegen werden. Über beide Tage hinweg arbeiteten und sprachen verschiedenste Teilnehmer aus vielerlei Länder und Altersstufen im Einklang miteinander, sammelten neue Erfahrungen und zeigten so, wie wichtig Vielfalt ist. Die besondere Vielfalt der Angebote gab Alumni und Stipendiaten die Möglichkeit, sich sowohl physisch als auch mental zu betätigen, viele schätzten das abwechslungsreiche Workshop-Angebot. "Ich hätte mir nur gewünscht, dass es noch länger gedauert hätte", war schließlich das, was von vielen Seiten zu hören war.

Bis zum nächsten Mal.

 

 

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