Zuhören verbindet

Das Programm Lilo Lausch – Zuhören verbindet! richtet sich an Kinder ab zwei Jahren in Kindertagesstätten mit hohem Migrantenanteil. Es soll die Zuhör- und Sprachfähigkeiten der Kinder fördern.

Die Mehrsprachigkeit von Kindern und Eltern wird dabei als Ressource genutzt, und die interkulturelle Kompetenz wird gestärkt.

In den Lilo Lausch Hörclubs erfahren die Kinder dank der Puppenelefantendame Lilo Lausch, dass Hinhören Spaß macht. Sie lernen spielerisch, Gehörtes besser zu verstehen und in eigene Worte zu fassen.

Einmal wöchentlich treffen sich die Kinder in einem "zuhörfreundlichen" Raum ihrer Kita, spielen Zuhörspiele, lauschen Geschichten und tauschen Worte aus. Dabei werden neben der deutschen Sprache auch andere Sprachen berücksichtigt.

Für das pädagogische Fachpersonal wird eine Pflichtfortbildung angeboten, die die Grundlagen des Programms der Stiftung Zuhören vermittelt und anhand von Praxisbeispielen seine Umsetzung und die Einbeziehung der Eltern erläutert. 

Die Erzieherinnen erhalten eine Materialbox mit Handpuppe, Handbuch und dem Lilo-Lausch-Lied sowie mit Büchern und einem Hörspiel in vielen Sprachen. Der "akustische Lilo-Lausch-Elternbrief" lädt in 17 Sprachen Kinder und Eltern zum Mitmachen ein.


Mit Freu(n)den lesen

Um die Lesefähigkeit von Kindern und Jugendlichen zu verbessern und ihre Lesemotivation zu steigern, unterstützt die Stiftung Polytechnische Gesellschaft gemeinsam mit der Stiftung Lesen den Aufbau von Leseclubs in Frankfurt.

Für persönliche Entwicklung, gesellschaftliche Teilhabe und beruflichen Erfolg ist eine umfassende Lesekompetenz entscheidend. Die Leseclubs sollen zu einer Verbesserung der Lesekompetenz beitragen und den Spaß am Lesen fördern.

In ungezwungener, informeller Atmosphäre kommen zweimal wöchentlich leseschwache und -starke Schüler, insbesondere aus Familien mit Migrationshintergrund, zusammen und setzen sich aktiv und kreativ mit Sprache, aktuellen Themen und verschiedenen Kulturen auseinander.

Mit Unterstützung der Stiftung Polytechnische Gesellschaft wurde bereits 2012 ein Leseclub an der Frankfurter Brüder-Grimm-Schule etabliert. Im Juni 2016 eröffnete ein weiterer Leseclub in der Hostatoschule  in Höchst; ein dritter Leseclub ist in Vorbereitung. 

Zu den besonderen Aktivitäten des Leseclubs der Brüder-Grimm-Schule zählte 2015 der Besuch in einem Wohnstift, bei dem die Kinder ihre Freude am Lesen mit Senioren teilten. In jedem Club gibt es Clubbetreuer, engagierte Eltern, Lehrer oder Mitarbeiter der jeweiligen Einrichtung, die den Schülern Anregungen und Hilfestellung geben.