Tanzplattform RheinMain

Die Tanzplattform Rhein-Main ist ein Projekt des Künstlerhauses Mousonturm und des Hessischen Staatsballetts.

2016 haben sich die beiden Träger für zunächst drei Jahre zusammengeschlossen. Gemeinsam möchten sie die erfolgreichen Aktivitäten des Tanzlabors 21 fortführen und weiterentwickeln. Mit städteübergreifenden Residenzen, Stipendien, Trainingsmöglichkeiten und berufsspezifischen Beratungsangeboten fördert und stärkt die Plattform Spitzennachwuchs im Bereich des zeitgenössischen Tanzes.

Aufführungen, Schulprojekte und Angebote für tanzbegeisterte Laien zielen darauf ab, Akteure und Institutionen aus dem Tanzbereich zu vernetzen und ein breites Publikum für Tanz zu begeistern. Dies gelang bereits beim ersten Tanzfestival Rhein-Main, das vom 30. Oktober bis 13. November 2016 in Darmstadt und Frankfurt rund 4.000 Besucher mit Aufführungen, Workshops und Tanztees anzog.


Wörtermeer

Das Projekt Wörtermeer möchte bei den teilnehmenden Schülern ein Bewusstsein für Sprache und Literatur schaffen und ihre kreativen Ausdrucksmöglichkeiten erweitern.

Mit einem Pilotdurchgang am Gymnasium Riedberg und der Offenbacher Leibnizschule konnte das Literaturhaus insgesamt 410 Schüler erreichen. Beim zweiten Durchgang, der von der Stiftung Polytechnische Gesellschaft gefördert und zusammen mit der Freiherr-vom-Stein-Schule umgesetzt wurde, wurden erneut circa 400 Schüler erreicht.

In acht teilweise mehrtägigen Projektbausteinen wird den Teilnehmern ein breitgefächertes Angebot kultureller Bildung zu dem Themenfeld Sprache, Schreiben und Literatur offeriert. Darunter eine Schreibwerkstatt, literarisches Übersetzen, Lesungen oder Rhetorikkurse. Das Projekt Wörtermeer soll künftig allen Frankfurter Schülern offenstehen, die Schulen müssen sich klassenweise um die Teilnahme bewerben. Die Kurse richten sich an die Stufen fünf bis zur Oberstufe.


Freie Kunstakademie: Atelier 1318

2019 hat die Freie Kunstakademie Frankfurt mit der Förderung durch die Stadt Frankfurt und die Stiftung Polytechnische Gesellschaft ein neues Angebot geschaffen, das sich an alle Frankfurter Jugendlichen zwischen 13 und 18 Jahren richtet. In wöchentlichen offenen Werkstattkursen oder im Rahmen von Ferienprogrammen erhalten die Jugendlichen für einen geringen Materialbeitrag die Möglichkeit, sich intensiv mit künstlerischen Fragestellungen und Praktiken auseinanderzusetzen.

In kleinen Gruppen von maximal 12 Teilnehmern werden künstlerische Grundfertigkeiten in den Bereichen Zeichnen, Malerei, Bildhauerei, Fotografie und Videokunst altersgerecht vermittelt. Dabei steht das kreative Arbeiten ebenso im Mittelpunkt wie das Erleben und Erkunden der eigenen schöpferischen Antriebskräfte. Die Jugendlichen werden von Künstlern unterrichtet, die an Kunsthochschulen studiert haben, in Museen und Ausstellungen präsent sind und über besondere pädagogische Eignung verfügen.