ExperiMINTa

Ein Beispiel für ein naturwissenschaftlich-technisches Förderprojekt, das zudem auf starkem bürgerschaftlichem Engagement fußt, ist das Mitmach-Museum ExperiMINTa.

Über 120 Experimentierstationen und zahlreiche Workshops laden zum Entdecken und Experimentieren ein und wecken spielerisch die Neugier auf große Erfindungen und Entdeckungen.

Träger des Museum ist der gemeinnützige Förderverein ExperiMINTa Frankfurt am Main e. V. Er wurde 2008 gegründet und bereits in seiner Pilotphase von der Stiftung Polytechnische Gesellschaft begleitet.

Für seine herausragende Arbeit für das bürgerschaftliche Miteinander in Frankfurt wurde der Verein im November 2016 mit der Walter-Möller-Plakette ausgezeichnet.


Ausbildungsbotschafter für das Handwerk

Das Projekt Ausbildungsbotschafter für das Handwerk wird von der Gesellschaft für Jugendbeschäftigung (gjb) angeboten und zielt darauf ab, junge Menschen in Frankfurt für eine Ausbildung im Handwerk zu begeistern.

Im Rahmen des Projekts werden Auszubildende für ein Jahr als Ausbildungsbotschafter aktiv und stellen Schülern der Vorabgangs-und Abgangsklassen von Frankfurter Schulen ihren Beruf und Ausbildungsbetrieb vor. Damit geben sie den Schülern authentische Einblicke in Ausbildungsinhalte und -abläufe und in das das duale Ausbildungssystem.

So werden sie zu Vorbildern und Motivatoren für eine Ausbildung und helfen Frankfurter Schülern bei der passenden Berufswahl. Die Ausbildungsbotschafter werden von der gjb begleitet und für ihre Einsätze geschult. In den Schulungen erhalten sie wichtige Tipps und erlernen verschiedene Präsentations-, Vermittlungs- und Darstellungstechniken. Nach Abschluss des Jahres erhalten alle Botschafter ein Zertifikat über ihr Engagement.

Als Partner fungieren neben der Stiftung die Industrie- und Handelskammer Frankfurt am Main und die Handwerkskammer Frankfurt-Rhein-Main.


Ideelles Förderprogramm zu den Deutschlandstipendien

Mit dem Deutschlandstipendium unterstützen der Bund und private Förderer akademische Spitzenkräfte von morgen. Die Goethe-Universität Frankfurt hat zum Deutschlandstipendium ein zusätzliches, ideelles Förderprogramm entwickelt, das seit mehreren Jahren von der Stiftung Polytechnische Gesellschaft gefördert wird.

Das Deutschlandstipendium umfasst eine finanzielle Förderung in Höhe von 300 Euro pro Monat für die leistungsstärksten Studierenden. An der Goethe-Universität Frankfurt können die Deutschlandstipendiaten außerdem an einem ideellen Förderprogramms teilnehmen und sich in verschiedenen Projekten für das Gemeinwesen und die Universität engagieren.

Die Stipendiaten arbeiten dafür in interdisziplinären Gruppen zusammen, die von ehrenamtlich tätigen Mentoren begleitet werden. Die Projekte decken eine große Bandbreite an Themen ab, von der Heranführung von Kindern und Jugendlichen an die Wissenschaft, über die Integration von Flüchtlingen bis zum Papierrecycling an der Universität.

Außerdem organisiert die Universität für die Deutschlandstipendiaten Vortragsabende, die Einblicke in den Werdegang und das Berufsumfeld von Persönlichkeiten aus der Region bieten.

Für ihr innovatives Förderkonzept wurde die Goethe-Universität 2013 im bundesweiten Wettbewerb "Die Besten begleiten" mit einem ersten Preis ausgezeichnet.