Babylotse

Den Unterstützungsbedarf werdender Mütter und Familien frühzeitig zu erkennen und wohnortnah und passgenau Hilfestellung zu vermitteln, ist der Kern des Projekts Babylotse.

Im Jahr 2015 wurden 12.135 Kinder in Frankfurt geboren. Rund um die Geburt haben schätzungsweise ein Drittel der Familien einen besonderen Beratungs- und Unterstützungsbedarf unterschiedlich starker Ausprägung.

Und obwohl es zahlreiche Angebote und Programme gibt, finden viele junge Eltern nicht von sich aus den Weg in die passenden Angebote Früher Hilfen in ihrer Nähe. Dies gilt insbesondere, wenn die Familien starken Belastungssituationen ausgesetzt sind.

Babylotsen sind speziell für diese Fälle ausgebildete Fachkräfte, die an derzeit fünf Frankfurter Geburtskliniken den Betroffenen unter die Arme greifen.

In drei Schritten nehmen sie sich der Probleme an:

Erkennen: Mittels eines strukturierten Anhaltsbogens werden mögliche Probleme ausfindig gemacht.

Klären: In einem vertiefenden Gespräch ermitteln die Babylotsen den konkreten Unterstützungsbedarf.

Vernetzen: Es werden passende, möglichst wohnortnahe Angebote der Träger Früher Hilfen empfohlen und vermittelt.

Das Programm Babylotse wurde 2007 von der Stiftung Familienorientierte Nachsorge SeeYou in Hamburg entwickelt. In Frankfurt wird das Projekt durch die Stiftungen Crespo Foundation und Stiftung Polytechnische Gesellschaft sowie die aqtivator gGmbH gemeinsam mit der Stadt Frankfurt realisiert. Die BHF-BANK-Stiftung fördert das Projekt. Die operative Umsetzung liegt beim Deutschen Kinderschutzbund Bezirksverband Frankfurt am Main e.V.

Die teilnehmenden Krankenhäuser sind:

  • Klinikum Frankfurt Höchst

  • Bürgerhospital

  • Universitätsklinikum Frankfurt

  • Agaplesion Markus Krankenhaus

  • Hospital zum heiligen Geist

  • Krankenhaus Sachsenhausen

  • Krankenhaus Nordwest

  • St. Marienkrankenhaus

Bild: Sebastian Schramm

Dr. Katharina Uhsadel

Ansprechpartnerin Babylotse

069 - 789 889 - 15

uhsadel@sptg.de