Bahnhofsviertelnacht

Die Stiftung Polytechnische Gesellschaft ist mit ihren StadtteilHistorikern und -Botschaftern in ganz Frankfurt unterwegs. So verwundert es nicht, dass sie in der Bahnhofsviertelnacht das Polytechniker-Haus an der Untermainanlage verlässt und Sie in einem Oldtimerbus auf der Münchener Straße zu einer vielfältigen, imaginären Reise durch die Stadtteile empfängt: Lauschen Sie dort zum Beispiel Texten aus verschiedensten Federn, die auf der Suche nach Stadtteilidentitäten entstanden und von der früheren StadtteilHistorikerin Susanne Konrad unter dem Titel "Frankfurter Einladung" zusammengetragen wurden, in deren Rahmen Behjat Mehdizadeh und Michael Bloeck, StadtteilHistoriker  a. D., aus der "Frankfurter Einladung" rezitieren.

Dazu kommen Poetry Slam von Suzanne Cadiou, Musik von StadtteilBotschafterin Laura Valentina Alvarado Díaz und mehr.

Es moderiert Konrad Dorenkamp, Projektleiter im Bereich Bürgerengagement der Stiftung. 

Kerndaten: Donnerstag, 17.8., Münchner Straße beim Hotel Memphis, Bahnhofsviertel Frankfurt

Das Programm im Detail:

19:10 Begrüßung durch Moderator Konrad Dorenkamp
19:25 Barockmusik von Telemann: Laura Valentina Alvarado Díaz (Oboe) und Hsu-Mo Chien (Geige)
19:45 "Dort wo die Dornenbüsche wachsen" – Lesung aus "Frankfurter Einladung": Susanne Konrad
20:00 Zeit zum Austausch
20:25 Poetry-Slam: Suzanne Cadiou
20:55 Barockmusik von Telemann: Laura Valentina Alvarado Díaz (Oboe) und Hsu-Mo Chien (Geige)
21:15 "Willkommen" – Lesung aus "Frankfurter Einladung": Behjat Mehdizadeh
21:35 Zeit zum Austausch
21:55 Poetry-Slam: Suzanne Cadiou
22:15 "Ein Muss" – Lesung aus "Frankfurter Einladung": Michael Bloeck
22:35 "Immer quer" – Lesung aus "Frankfurter Einladung": Norbert Saßmannshausen

Der Eintritt ist frei.


Kolloquium: Unser Bezug zur Sprache – Sprachkultur in Frankreich und Deutschland: Unterschiede, Berührungen, Grenzgänge

Eine Veranstaltung der Stiftung Polytechnische Gesellschaft, des Organisationskomitees "Frankfurt auf Französisch" und des Institut Franco-Allemand de Sciences Historiques et Sociales (IFRA/SHS) à Francfort, in Zusammenarbeit mit dem Börsenverein des Deutschen Buchhandels und im Rahmen von "Frankfurt auf Französisch - Frankreich Ehrengast der Frankfurter Buchmesse 2017".
 
Die Veranstaltung will in einem ersten Schritt die unterschiedlichen Sprachkulturen in Deutschland und Frankreich verdeutlichen. Diese sind vor allem Ergebnis der Sprachgeschichte. In einem zweiten Schritt wird die Stellung der Partnersprache (des Deutschen im Französischen und des Französischen im Deut­schen) untersucht. Schließlich werden die Verbindungslinien zwischen beiden Sprachkulturen durch Grenzgänger und Grenzgänge verdeutlicht, wodurch sich eine grenzüberschreitende Zukunftsperspektive eröffnet.

Kerndaten: Montag, 9. Oktober 2017, Haus des Buches, Braubachstraße 16, 60311 Frankfurt am Main

Die Platzzahl ist begrenzt. Wenn Sie an der Veranstaltung teilnehmen möchten, schicken Sie bitte eine E-Mail mit Ihrem Namen an kanold@sptg.de .

Programm

09.00 Uhr:        
Beginn Einlass

09.30 Uhr:        
Begrüßung

Alexander Skipis, Paul de Sinety, Prof. Dr. Roland Kaehlbrandt   

Grußworte

Prof. Dr. Hélène Carrère d’Encausse, Prof. Dr. Dr. h.c. Heinrich Detering

10.15 Uhr:        
Zwei Liebeserklärungen an das Französische und das Deutsche aus der Sicht des Partnerlandes

Gila Lustiger, Alain Lance

10.35 Uhr:        
Pause

10.45 Uhr:        
Sprachentwicklung und Sprachbewusstsein in Frankreich und Deutschland

Vorträge von Xavier North und Prof. Dr. Thorsten Roelcke, anschließend Nachfragen und Diskussion

11.45 Uhr:        

Die Sprache des Partners: Französisch in Deutschland, Deutsch in Frankreich.

Eine Bestandsaufnahme

Vorträge von Dr. habil. Ulrike Bardt und Prof. Dr. Martine Dalmas, anschließend Diskussion

12.45 Uhr:        
Mittagspause

14.00 Uhr:        
Podiumsgespräch: So verschieden und doch so nah: Berührungen und Grenzgänge – Sprachkontakte zwischen Französisch und Deutsch (Literatur, Geschichte, Philosophie)

Prof. Dr. Christophe Bouton, Elisabeth Edl, Dr. Ina Hartwig, Prof. Dr. Pierre Monnet, Prof. Dr. Heinz Wismann; Moderation: Prof. Dr. Roland Kaehlbrandt

15.30 Uhr:        
Ein Kontrapunkt zum Schluss

Barbara Cassin: "Eine Sprache kann man nicht besitzen." 

16.00 Uhr:        
Ende der Veranstaltung, gemeinsamer Ausklang

Moderation: Prof. Dr. Pierre Monnet, Prof. Dr. Roland Kaehlbrandt

Konferenzsprachen: Französisch und Deutsch (mit Simultanübersetzung)


Der große Diktatwettbewerb auf der Frankfurter Buchmesse

Der in Deutschland einzigartige Sprachwettbewerb Der große Diktatwettbewerb fördert die Sprachkultur in der sportlich-heiteren Atmosphäre eines öffentlichen Wettstreits. Im Fokus des Wettbewerbs stehen der Reichtum der deutschen Sprache und die Rechtschreibung. Zentrales Element ist ein anspruchsvolles Diktat mit zahlreichen Fallen, Schwierigkeiten und sprachlichen Kuriosa.

Interessierte und Sprachbegeisterte sind aufgerufen, sich selbst einem kniffligen Diktat gespickt mit Gallizismen zu stellen und Wettbewerbsatmosphäre zu schnuppern. Alle Teilnehmer schreiben den Text gleichzeitig. Anschließend wird er gemeinsam korrigiert. Die öffentliche Korrektur ist zugleich eine humorvolle Auseinandersetzung mit der deutschen Sprache. Der beste Diktatschreiber wird ermittelt und prämiert.

Eine Veranstaltung der Stiftung Polytechnische Gesellschaft in Kooperation mit Frankfurt auf Französisch und dem Dudenverlag.

Kerndaten: Samstag, 14.10.17, 12-13 Uhr, Buchmesse Frankfurt, Französischer Pavillon


Die Wirtschaft schreibt! 2017 – Der Diktatwettbewerb für Unternehmen aus dem Bezirk der IHK Frankfurt am Main

Unternehmen aus Frankfurt am Main, dem Main-Taunus- und dem Hochtaunuskreis sind aufgerufen, sich am großen Diktatwettbewerb "Die Wirtschaft schreibt!" zu beteiligen – nicht nur aus Freude an der Sprache, sondern auch für einen guten Zweck.

Der Diktatwettbewerb "Die Wirtschaft schreibt!" will auf sportliche, heitere und lehrreiche Weise darauf aufmerksam machen, wie wichtig richtiges Schreiben nach wie vor in beruflichen Zusammenhängen ist. Zentrales Element des Wettbewerbs ist ein kniffliges, rund zwanzigminütiges Diktat in Form eines Geschäftsbriefs, das von den Teilnehmern gemeinsam und gleichzeitig geschrieben wird. Nur die Besten reichen ihre Diktate bei einer Jury zur Prüfung ein. Diese ermittelt sowohl das beste Unternehmensteam als auch den Einzelsieger.

Jedes Team bezahlt ein Startgeld von 150 Euro. Die IHK Frankfurt am Main erhöht die Summe der Startgelder um denselben Betrag. Gleiches gilt für die Stiftung Polytechnische Gesellschaft Frankfurt am Main. Der Gesamtbetrag wird dem Programm "Lilo Lausch – Zuhören verbindet" der gemeinnützigen Stiftung Zuhören als Spende überreicht.

Kerndaten: Donnerstag, 09.11.17, 17 Uhr, Plenarsaal der IHK Frankfurt am Main