Mit einem Kapital von 397 Millionen Euro errichtete die Polytechnische Gesellschaft im Jahr 2005 die Stiftung Polytechnische Gesellschaft. Sie ist operativ und fördernd in drei Themenfeldern aktiv: 1. Bildung, Wissenschaft und Technik; 2. Kunst, Kultur und Pflege des kulturellen Erbes; 3. Soziales, Humanitäres und Karitatives.

Die Stiftung sieht sich als "Werkbank" in der Stadtgesellschaft Frankfurt am Main. 18 Leitprojekte kennzeichnen ihre Tätigkeit: Sie reichen vom DeutschSommer über das Diesterweg-Stipendium für Kinder und ihre Eltern und das MainCampus-Stipendiatenwerk bis zu den StadtteilBotschaftern. Immer geht es dabei um Bildung und Verantwortung im umfassenden Sinne.

Die Stiftung ist Mitglied im Bundesverband Deutscher Stiftungen und hat für ihr Wirken diverse Auszeichnungen erhalten, darunter den "Kulturpreis Deutsche Sprache" und den "Hessischen Integrationspreis".

Die Geschichte des Kinderzentrums Gutleutstraße geht bis in die 20er-Jahre des vergangenen Jahrhunderts zurück. Die neue StadtteilHistorikerin Angelika Schreiber erforscht in ihrem Projekt die Vergangenheit der Einrichtung und sucht dafür Zeitzeugen als Gesprächspartner.


"Regeln. Routinen. Rituale – Classroom-Management als Brücke für den Schulübergang" lautete das Thema der Diesterweg-Schulwerkstatt am 8. Februar 2017 im Rahmen des Impulse-Fortbildungsprogramms.


Prof. Dr. Hélène Miard-Delacroix, derzeitige Inhaberin der Alfred Grosser-Gastprofessur, wurde mit dem Internationalen Forschungspreis der Max Weber Stiftung beim Historischen Kolleg ausgezeichnet.


Wenn am selben Abend eine Poetry-Slammerin, ein französischer Historiker und eine Stiftungsband auf der Bühne stehen, dann kann das nur bedeuten: Die Stiftung Polytechnische Gesellschaft lädt zum Neujahrsempfang.


Frankreich und Deutschland erleben einen politischen Wandel. Wie ähnlich sind sich die beiden Länder noch und wie begegnen sie den Herausforderungen der Demokratie? Professorin Hélène Miard-Delacroix behandelte die Thematik in ihrem stadtöffentlichen Vortrag anlässlich der 8. Alfred-Grosser-Gastprofessur.


Die neue StadtteilHistorikerin Deike Wichmann sucht koreanische Krankenschwestern als Gesprächspartnerinnen für ihr Projekt. Entweder die koreanischen Krankenschwestern selbst oder deren Kolleginnen, die in Frankfurt gearbeitet haben.


Der Startschuss fiel vor zehn Jahren: Im Deutschen Architekturmuseum erhielten damals die ersten 20 Frankfurter das StadtteilHistoriker-Stipendium für geschichtsinteressierte Bürger, die ehrenamtlich selbst gewählte lokalhistorische Themen aufarbeiten. Mit der feierlichen Aufnahme der 25 Angehörigen der nunmehr sechsten Stipendiatengeneration wurde der "kleine runde Geburtstag" am vergangenen Samstag im Saalbau Gallus gefeiert.


Die Stiftungsband hat auch im neuen Jahr wieder einige Auftritte vor sich. Dementsprechend früh fand sich die Band in den Proberäumen der Musikschule Frankfurt ein, um am Repertoire zu feilen und die Stücke für den Neujahrsempfang zu proben.

Aktuelle Veröffentlichungen der Stiftung Polytechnische Gesellschaft